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Jenseits der Schallmauer zurück

Ein hoher Lärmpegel – etwa durch eine nahe gelegene Bahnlinie oder eine viel befahrene Straße – kann einem das schönste Grundstück verleiden.

Allerdings gibt es auch hier passende Gegenmaßnahmen: einerseits durch die Bautechnik, anderseits durch einen geschickten Gebäudeentwurf.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Masse des Außenbauteile, desto höher ihre Luftschall-Dämmung. In einer Lärm belasteten Gegend wird man also keine Holz- oder Holzriegelkonstruktion wählen, weil der Baustoff Holz zu leicht ist.

Man wird also zur Massivbauweise greifen, in besonderen Fällen sogar zu speziellen Schallschutzziegeln, deren Kammern mit Beton gefüllt werden. Ebenso bieten Schallschutzfenster eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität. Hier gilt: Je größer der so genannte dB-Wert eines Fensters ist, umso besser ist die Lärmdämmung.

Zusätzlich kann die Architektur einen Beitrag leisten: Im günstigsten Fall kommt der Lärm von der Nordseite, dann wird man dort eine eher geschlossene Wand mit Nutzräumen dahinter anordnen, und das Haus mittels großflächiger Fenster gegen Süden hin öffnen.

Auch eine Lärmschutzmauer (eventuell mit einem vorgezogenen Dach aus Schallschutzplatten) kann ein probates Mittel zum Abhalten von Geräuschen sein. Statt der Mauer kann aber auch ein ganzes Gebäude errichtet werden, in dem Arbeits- oder Hobbyräume untergebracht sind. Eine zentrale Eingangshalle fasst dann die beiden Flügel zu einer H-Form zusammen, dazwischen entsteht ein abgeschirmter Innenhof.

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